Malerei

Historienmalerei und Autonomie der Kunst

Die Revolution in der Kunst von Harald Kille besteht darin, dass er die Historienmalerei, in früheren Epochen das höchst geschätzte und höchst dotierte Genre dieses Mediums, aus der Vergessenheit holt und sie, ohne Auftraggeber und damit ohne Instrumentalisierung, für gesellschaftliche Belange öffnet. Die Autonomie der Kunst wird auf eine Ebene gehoben, auf der der Betrachter zum Vollender des Kunstwerks wird. Seine Mitarbeit wird gefordert und gefördert und die Kunst inmitten der Gesellschaft angesiedelt, ohne sie von ihr abhängig zu machen - und ihre Freiheit, die immer anstrengend ist, zu verleugnen.

Malerei von Harald Kille aus der Serie Krieg, Handel, Piraterie II 2013/2014
"Zschäpeprozess / Sprecherinnen des Landgerichts München Titz und Nötzel", Öl auf Baumwolle, 140 x 200 cm; Serie Krieg, Handel, Piraterie II 2013/2014 (Foto: AM)
"Montagsdemonstrationen Demagogen: Jürgen Elsässer / Andreas Popp / Ken Jebsen", Öl auf Baumwolle, 140 x 200 cm; Serie Globale Zuspitzungen I 2014 (Foto: AM)
"Montagsdemonstrationen Demagogen: Jürgen Elsässer / Andreas Popp / Ken Jebsen", Öl auf Baumwolle, 140 x 200 cm; Serie Globale Zuspitzungen I 2014 (Foto: AM)

"Handwerk des Krieges" Öl auf Baumwolle, 160 x 200 cm; Serie Fluchtkorridor 1 2017 (Foto: TT)
"Handwerk des Krieges" Öl auf Baumwolle, 160 x 200 cm; Serie Fluchtkorridor 1 2017 (Foto: TT)
"Im Reich des Gelben - Donald Trump, Steve Bannon, Kommunikationsdirektorin Hope Hicks", Öl auf Baumwolle, 160 x 200 cm; Serie Fluchtkorridor 2 2017 (Foto: TT)
"Im Reich des Gelben - Donald Trump, Steve Bannon, Kommunikationsdirektorin Hope Hicks", Öl auf Baumwolle, 160 x 200 cm; Serie Fluchtkorridor 2 2017 (Foto: TT)


Malerei ist Philosophie mit schmutzigen Händen